Wir haben den Lizza-Pizza-Teig für Euch bereits im März getestet. Nun ist das Lizza-Team in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf Vox zu sehen. Pizza essen ohne Reue! Keine Angst vor Kohlehydraten! Kein Teig, der sich auf die Hüften legen könnte! Bisher war das die einzige Stellschraube bei der Pizza, an der man nicht drehen konnte, der Teig. Das ist nunmal ein Hefeteig und der enthält Weizenmehl, im besten Fall Vollkornmehl.

An dieser Schraube drehen nun die „Die Höhle der Löwen“-Teilnehmer Marc Schlegel und Matthias Kramer aus Frankfurt am Main. Die beiden waren laut ihrer Website www.lizza.de früher Banker und sind aus ihrer Leidenschaft zum Kochen raus quasi Pizzabäcker geworden. Sie haben nach langem Probieren den Lizza-Teig entwickelt – denn gut muss nicht gleich ungesund sein, wie sie uns auf ihrer Website versprechen.

Der Lizza-Teig

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Der Lizza Superfood Teig (z.B. über Amazon), wie sie ihr Baby nennen, verzichtet komplett auf Getreide und ist somit glutenfrei und low-carb – also kohlehydratarm. Folgende Zutaten machen den Teig: Wasser, Goldleinmehl teilentölt (49%), Chiamehl teilentölt (4,2%), Kokosmehl, Gewürze, Salz, Flohsamenschalen. Alle landwirtschaftlichen Rohstoffe sind aus kontrolliert biologischem Anbau. Der Teig ist vegan und verzichtet auf jegliche Zusatzstoffe wie z.B. Geschmacksverstärker.

So, das war das „Technische“ und jetzt geht’s ans Eingemachte: Ich habe den Teig heute Mittag mit meinem Mann getestet. In der Verpackung waren jeweils zwei Teigplatten, die ausgepackt erst mal wenig sexy aussahen, aber welcher Teig tut das schon.

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Vorbacken

Da ich den Teig zum ersten Mal backe, halte ich mich brav an die Anweisungen auf der Verpackung: Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen, Teig 10 Minuten vorbacken, dann belegen und nochmal 10-15 Minuten backen. Beim Vorbacken geht der Teig ein wenig auf, bzw. bläst sich wie ein Kissen auf. Das lässt sich aber zum Belegen wieder plattdrücken.

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Der Belag für die Lizza

Als Basis zerkleinere ich eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen in einer Küchenmaschine und mixe alles zusammen mit pürierten Tomaten, Salz, Pfeffer und Oregano.

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Als Belag gab’s Oliven, Rucola und Tomaten auf der einen Pizza – oder Lizza?, auf der anderen Champignons, Paprika, Oliven und Zwieben.

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Reiberei von Bedda

Beide Pizzen habe ich mit dem veganen geriebenen Käse von Bedda (Reiberei) bestreut. Der ist noch dazu glutenfrei und macht so die ganze Pizza zu einem glutenfreien Genuss.

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Nach exakt 12 Minuten ist die Pizza fertig 🙂 Der erste optische Eindruck ist erst mal spitze! Der Käse ist kross gebacken und der Teig sieht sehr knusprig aus.

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Kostprobe

Geschmacklich ist der Teig wesentlich würziger als normaler Pizzateig. Irgendwie gehaltvoller. Vom Biss her ist er dafür anfänglich gewöhnungsbedürftig, da eben ganz anders als Pizzateig. Eher fest, cross und sehr dünn. Mein Mann war nicht wirklich davon zu überzeugen (das sind bestimmt die italienischen Gene, was soll ich sagen…), meint aber, wenn man eben nicht von einem Pizza-Teig ausgeht, ist das ’ne feine Sache. Ich wiederum fand den Teig sehr fein. Den leckeren Eigengeschmack kann man noch mit dem Belag pimpen. Mir hat am besten die Variante mit Pilzen, Paprika, Zwiebeln und Oliven geschmeckt.

Die Konsistenz des Teiges lässt sich – wie ich jetzt auf mehreren Seiten nachgelesen habe – durch verschiedene Backmethoden noch optimieren/variieren. Also eventuell doch etwas länger vorbacken oder kürzer? Beim nächsten Mal probiere ich einfach ein paar unterschiedliche Varianten aus!

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Lizza Teig online kaufen

Lizza hat eine tolle Facebookseite mit aktuellen News. Den Teig könnt ihr über die Lizza-Seite bestellen oder auch über Amazon. Außerdem liegt er seit dem 12. September auch in den Regalen aller Real-Filialen.


Unterm Strich:

Eine sehr feine Alternative für Pizzateig – vor allem, wenn man auf die Linie achtet und eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) hat. „Ein Vielfaches an Ballaststoffen und Eiweiß sowie einen Bruchteil an Kohlenhydraten und der Hälfte an Kalorien im Vergleich zu gewöhnlichem Teig.“ – das sind Fakten, die einfach überzeugen und noch dazu schmecken!

Glutenfrei – da freut sich vor allem Nadine drüber, die so ihre Probleme mit dem lieben Getreide hat… Und ich finde es irre, dass man aus einer recht ungesunden Sache wie Pizza-Teig eine echte Superfood-Bombe machen kann! Da hofft man insgeheim, dass den Jungs auch noch mehr einfällt – wie z.B. ihre neue Tomatensoße!

Wer gerne mehr ausprobieren und experimentieren möchte, sollte sich die Lizza-Website genauer anschauen. Hier werden immer wieder neue Rezeptvorschläge angeboten. Mittlerweile gibt es da ein ganzes Sammelsurium und auch an uns Veganer wurde gedacht!