Italienische Wissenschaftler kommen in einer Ende Mai veröffentlichten Studie zu dem Ergebnis, dass sich die für Mitleid gegenüber Tieren und Menschen zuständigen Gehirnaktivitäten bei Veganern, Vegetariern und Omnivoren (Allesfresser) unterscheiden.

Ausgangshypothese war, dass Individuen, die aufgrund von Moralvorstellungen und ethischen Gründen unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten haben, auch unterschiedliche Aktivitäten in den Gehirnregionen zeigen, die mit Empathie und sozialer Wahrnehmung zusammenhängen.

Im Rahmen eines Experimentes mussten sich dazu Veganer, Vegetarier und Omnivoren negative Bilder von Misshandlung, Tötung, Verletzung etc. von Tieren und Menschen im Wechsel mit Naturlandschaften ansehen. Dabei konnte festgestellt werden, dass bei den 3 Gruppen unterschiedliche Gehirnregionen verschieden aktiv wurden, teilweise auch je nachdem, ob es um menschliches oder tierisches Leid ging. Interessant ist, dass sich auch die Hirnaktivitäten von Veganern und Vegetariern unterschieden. Da die STudie ziemlich lang und kompliziert ist, ach euch am besten euer eigenes Bild:

Zur Studie: The Brain Functional Networks Associated to Human and Animal Suffering Differ among Omnivores, Vegetarians and Vegans

doi:10.1371/journal.pone.0010847.g002